In den letzten Jahren haben gerade auch viele Aktivurlauber und Individualtouristen die Insel Mallorca für sich entdeckt. Gerade in der Nebensaison und abseits von Ballermann und Massentourismus bietet sich für diese Gäste die Möglichkeit, ihren Interessen in wunderschöner Landschaft nachzugehen und eine sehr gastfreundliche Insel kennen zu lernen.
Wer also Land und Leute wirklich näher kennen lernen möchte, der ist vor allem im Frühling sowie im Herbst und Winter auf der Insel richtig. Einen Besuch wert ist Deià, (das auch Deya geschrieben wird). Deya war ein Bergdorf im Tramuntana-Gebirge. Das Tramuntana-Gebirge liegt im Nordwesten der Insel.
Das Bergdorf entging an sich nur durch einen glücklichen Umstand der großflächigen Rodung und so blieb dir ursprüngliche Landschaft weitestgehend erhalten. 1869 kaufte nämlich der Habsburger Erzherzog Ludwig Salvator, der sich in Deya niederlassen wollte bzw. auch niederließ, den Bauern ihre Felder und Olivenhaine ab, um eine Rodung zu vermeiden. Zusätzlich ließ er halb verfallene alte Steinmauern wieder neu aufbauen und rettete so den ursprünglichen Charakter des Bergdorfes.
Im zwanzigsten Jahrhundert entdeckte dann der Tourismus den malerischen Ortskern von Deya und die traumhafte Landschaft. Trotzdem bleib der Massentourismus aus, sodass Deya an sich eher ein Künstlerdorf blieb, dem aber viele Ausflügler gerne einen Besuch abstatten. Für besser situierte Gäste stehen aber trotzdem zahlreiche gute und vor allem gut geführte Hotels der höheren Preisklasse zur Verfügung. Zudem bietet der Ort eine ganze Reihe an Sehenswürdigkeiten, denen es sich lohnt, einen Besuch abzustatten. Ein absolutes Muss ist hier zum Beispiel ein Spaziergang zur Cala Deià.



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