Mallorca wird von dessen Hauptstadt Palme aus regiert und gehört zum sog. Autonomiegebiet der Balearischen Inseln. Neben Menorca und Ibiza stellt Mallorca zudem einen der drei sog. Inselräte.
Mallorca ist des weiteren in sechs Landschaftszonen unterteilt, die aber keine eigenen Verwaltungseinheiten bilden, wobei die Hauptstadt Palma natürlich eine Ausnahme bildet, denn sie ist eine eigene Verwaltungseinheit.
Politisch gesehen ist Mallorca in 53 Gemeinden gegliedert, wobei immer mehre Gemeinden eine Landschaftszone bilden. Bemerkenswert ist auch, dass auf Mallorca eines der höchsten Pro-Kopf-Einkommen von Spanien erwirtschaftet wird, wobei der Haupterwerbsfaktor natürlich der Tourismus ist, dem an zweiter Stelle das Baugewerbe folgt.
Anzumerken ist weiterhin, dass etwa drei Viertel der Insel landwirtschaftliche Nutzfläche ist, die Landwirtschaft aber nur zu etwa 11 Prozent an den Arbeitsplätzen der Insel und mit 2,5 Prozent am Bruttonationaleinkommen beteiligt ist. Weitere bedeutende Wirtschaftszweige sind, neben dem Tourismus, dem Baugewerbe und der Landwirtschaft, zum einen die Fischerei – wer auf Mallorca Urlaub macht, sollte unbedingt den fangfrischen Fisch und die Meeresfrüchte probieren – sowie der Bergbau (hier wird vor allem Marmor abgebaut) und die sog. Leichtindustrie (auf Mallorca werden unter anderem Glas und Keramik sowie Imitationsperlen und Leder hergestellt).
Das wirtschaftliche Rückgrat ist aber – wie oben bereits angedeutet – der Tourismus mit vorwiegend deutschen und britischen Urlaubern. Trotzdem hat der Massentourismus weite Teile der Insel in keiner Weise berührt, sodass es auch hier Gebiete gibt, die nur von Individualtouristen besucht werden, die entweder Radfahren, Wandern in aller Ruhe in einsamen Buchten Baden oder sich Sonnen und in kleinen Gasthöfen essen wollen.



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